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Hessenwahl: Hauchd├╝nne Regierungsmehrheit f├╝r CDU und GR├ťNE

Stark im Aufwind: Hessens GR├ťNE mit ihrem Spitzenkandidaten Tarek Al-Wazir.

Herbe Veruste f├╝r die Hessen-SPD mit Thorsten Sch├Ąfer-G├╝mbel (rechts) und die CDU mit Ministerpr├Ąsident Volker Bouffier.

Konnte deutlich zulegen: Die FDP mit Frontmann Ren├ę Rock.

Auf der Gewinnerseite ist auch die LINKE und ihre Spitzenkandidatin Janine Wissler. Fotos: Archivfotos by -pdh-

Starke Verluste f├╝r CDU und SPD, deutlich erstarkte GR├ťNE k├Ânnten das Regierungsb├╝ndnisses mit der CDU bei einer Einstimmen-Mehrheit fortsetzen

WIESBADEN. - 4,4 Millionen Menschen in Hessen waren am Sonntag, 28. Oktober, aufgerufen, ihre Stimme bei der Landtagswahl Hessen 2018 abzugeben.

Nach dem vorl├Ąufigen amtlichen Endergebnis haben 67,3 Prozent der B├╝rgerinnen und B├╝rger von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, und CDU und SPD herbe Niederlagen beschert.

Dennoch erreichte die vom Christdemokraten Volker Bouffier gef├╝hrte schwarz-gr├╝ne Landesregierung eine hauchd├╝nne Mehrheit von einem Sitz zur Fortsetzung der Koalition.

Die Christdemokraten kamen nur noch auf 27,0 Prozent (2013: 38,3%). Die SPD rutschte von 30,7 Prozent in 2013 auf nunmehr 19,8 Prozent und damit ihrem schlechtesten Ergebnis seit 1946 ab.

Deutlich erstarkt sind dagegen die GR├ťNEN, die mit einem Zuwachs von 8,7 Prozent auf stattliche 19,8 Prozent kommen und die SPD sogar um 94 W├Ąhlerstimmen ├╝berfl├╝geln. Auch die FDP legte um 2,5 Prozent auf nunmehr 7,5 Prozent deutlich zu.

Die Linke gewinnt 1,1 Prozent hinzu und erreicht 6,3 Prozent, w├Ąhrend die AfD mit einem Zuwachs von 9 Prozent auf jetzt 13,1 Prozent springt.

SCHWARZ-GR├ťN erreicht damit gerade noch eine knappe Mehrheit mit einem Sitz

Die Sitzverteilung bei 137 Mandaten: CDU 40, SPD 29, GR├ťNE 29, FDP 11, LINKE 9 und AfD 19. Damit w├Ąre die Fortsetzung der SCHWARZ-GR├ťNEN Regierung mit nur einem Sitz knapp gesichert.

M├Âgliche weitere Regierungskoalitionen: CDU-GR├ťNE-FDP; CDU-SPD; CDU-SPD-FDP; SPD-GR├ťNE-FDP. Ein B├╝ndnis mit der AfD schlossen die Spitzenkandidaten von CDU, SPD und GR├ťNEN ebenso aus, wie die CDU keine Gespr├Ąche mit den LINKEN f├╝hren will.