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Seehofer und Dobrindt treiben der bayerischen AfD Wähler zu

Sind auf Anti-CSU-Kurs unterwegs: CSU-Chef Horst Seehofer, und...

...CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, gef√§hrden laut Forsa-Chef G√ľllner die politische Stabilit√§t. Archivbilder: pdh

M√úNCHEN. - Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat vom 4. bis 6. Juli 1003 bayerische W√§hler und vom 2. bis 6. Juli 2502 bundesdeutsche Wahlberechtigte in der so genannten Sonntagsfrage f√ľr RTL/n-tv zu ihrer Wahlstimmung befragt.

Demnach sinkt die CSU in Bayern auf 38 Prozent ab. W√§re am Sonntag Landtagswahl, w√ľrde sie die absolute Mehrheit verlieren. Bei der Wahl im Jahr 2013 hatten die Christsozialen noch 47,7 Prozent erreicht, in der Forsa-Umfrage vor zwei Wochen lag sie bei 40 Prozent.

In der neuen Forsa-Umfrage steigt die AfD dagegen sowohl in Bayern mit 14 Prozent als auch im Bund mit 16 Prozent auf neue Höchstwerte.

B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen w√ľrden in Bayern laut der Umfrage zweitst√§rkste Kraft mit 15 Prozent. Die SPD sinkt auf zw√∂lf Prozent ab, die Freien W√§hler liegen bei acht Prozent und die FDP w√ľrde mit sechs Prozent nach 3,3 Prozent 2013 den Einzug in den Landtag schaffen. Die Linke bliebe unter der F√ľnfprozenth√ľrde.

Bundesinnenminister und CSU-Parteivorsitzender Horst Seehofer schade nicht nur seiner Partei und der gesamten Union, sondern untergrabe auch das Vertrauen in das politische System generell, sagte Forsa-Chef G√ľllner.

‚ÄěLetztlich gef√§hrdet Seehofer die m√ľhsam errungene politische Stabilit√§t und st√§rkt antidemokratische Kr√§fte.‚Äú 60 Prozent (plus vier Punkte) trauen derzeit keiner Partei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig werden zu k√∂nnen. Nur noch 20 Prozent trauen das der Union und sogar nur sieben Prozent der SPD zu.