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Gr├╝ne st├╝rzen in der W├Ąhlergunst ab

BERLIN. - B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen erh├Ąlt von ihrer W├Ąhlerschaft derzeit die Quittung f├╝r ihre unzuverl├Ąssige, undurchschaubare und unglaubw├╝rdige Politik der letzten Monate und Jahre.

Gestartet im Jahr 1980 als bunter W├Ąhlerverein mit klaren alternativen politischen Vorstellungen, hat sich die Truppe inzwischen zu einer Ansammlung von ehrgeizigen und politisch beliebigen Individuen gewandelt, die f├╝r jeden Anspruch etwas zu bieten hat, vom rechten Rand mit CDU-Ambitionen bis zu linken Umweltverstehern.

Eine klare einheitliche Ausrichtung auf ehemals wichtige Ziele ist nicht mehr zu erkennen und wurde dem Streben nach politischem Mitgestalten geopfert, wobei auch dieses nicht so recht durchschaubar ist.

Daher verlassen die potentiellen Gr├╝nen-W├Ąhler in Scharen die Partei, zumindest in den aktuellen Umfragewerten. Im jetzigen stern-RTL-Wahltrend w├╝rden nur noch sechs Prozent der W├Ąhler ihr Kreuz bei den Gr├╝nen machen.

Ein gradliniger Absturz, der im weiteren Verlauf im September 2017 unter f├╝nf Prozent und damit hinaus aus dem Bundestag f├╝hren kann. Die CDU liegt mit 36 Prozent sechs Prozent vor der SPD, die Partei DIE LINKE k├Ąme auf neun Prozent, die AfD liegt bei acht Prozent und die Liberalen w├╝rden bei sechs Prozent landen. Foto: pdh