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Aufstallungsgebot f├╝r Gefl├╝gel f├╝r Friedberg, Rosbach, W├Âllstadt und Karben

Das vom Aufstallungsgebot betroffene Gebiet auf der Karte. Foto: Pressedienst Wetteraukreis

WETTERAUKREIS. - Nachdem tote Graureiher gefunden wurden, die mit dem hochpathogenem Gefl├╝gelgrippevirus infiziert sind, gilt das Aufstallungsgebot f├╝r Gefl├╝gel auch f├╝r folgende Kommunen: Rosbach, W├Âllstadt, Friedberg und Karben.

Zwischen Rosbach und W├Âllstadt wurden drei tote Graureiher gefunden, die an der hochpathogenen Variante des Gefl├╝gelgrippeviruses H5N1 erkrankt waren.

Um alle gehaltenen V├Âgel und Gefl├╝gelbest├Ąnde in der Umgebung zu sch├╝tzen und eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern, erweitert der Wetteraukreis die Aufstallungspflicht auf die Kommunen Friedberg, Rosbach, Karben und W├Âllstadt jeweils mit den gesamten Ortsteilen.

Somit sind jetzt von der Aufstallungspflicht betroffen:

- Die ornithologischen Risikogebiete, also die gew├Ąssernahen Feuchtgebiete des Wetterauer Auenverbunds entlang der Horloff, der Nidda und der Wetter sowie den Ortschaften Berstadt, Ober-Widdersheim, Unter-Widdersheim und Grund-Schwalheim, die St├Ądte und Gemeinden Echzell, Reichelsheim, Florstadt, Friedberg, Rosbach, W├Âllstadt, Karben und Bad Vilbel.

- F├╝r den gesamten Wetteraukreis gilt zudem eine Aufstallungspflicht f├╝r Gefl├╝gelhaltungen mit mehr als 1000 Tieren.

Um die Ausbreitung der Gefl├╝gelgrippe zu vermeiden, ist es erforderlich Wildv├Âgel aus den Best├Ąnden fern zu halten und den Kontakt von Wildv├Âgeln zu Tieren in Gefl├╝gelbest├Ąnden zu vermeiden. Ebenso ist es wichtig, dass Wildv├Âgel nicht an Futter oder Einstreu gelangen, das f├╝r Hausgefl├╝gel bestimmt ist.

Daher m├╝ssen in diesen Gebieten H├╝hner, Truth├╝hner, Perlh├╝hner, Rebh├╝hner, Fasane, Laufv├Âgel, Wachteln, Enten und G├Ąnse in geschlossenen St├Ąllen oder unter einer ├╝berstehenden, dichten Abdeckung und mit einer gegen Wildv├Âgel gesicherten Seitenbegrenzung gehalten werden.

Zum Beispiel ist ein Netz mit einer Maschenweite von maximal 25 Millimetern als Schutzvorrichtung ausreichend. Das Gleiche gilt f├╝r V├Âgel wie Sittiche oder Kanarienv├Âgel, aber nur wenn mehr als 50 V├Âgel gehalten werden.

Tauben sind davon nicht betroffen, da f├╝r diese Tiere das Infektionsrisiko sehr niedrig ist. Gefl├╝gelausstellungen und -m├Ąrkte wurden verboten.

Um alle Gefl├╝gelhautlungen vor Infektionen zu sch├╝tzen werden alle Gefl├╝gelhalter dringend aufgefordert die Biosicherheitsma├čnahmen einzuhalten.

Das Veterin├Ąramt des Wetteraukreises ist Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16 Uhr und Freitag von 7:30 bis 12:30 Uhr erreichbar,: 06031/83-4601, E-Mail: veterinaeramt(at)wetteraukreis.de.

Die Allgemeinverf├╝gung ist einsehbar unter: https://wetteraukreis.de/service/gesundheit-tierschutz/downloads/vogelgrippe-informationen-fuer-tierhalter..