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Aufstallung von Gefl├╝gel auch f├╝r Bad Vilbel

Auf der Karte sind die vom Aufstallungsgebot betroffenen Gebiete rot schraffiert eingezeichnet. Foto: Pressedienst Wetteraukreis

Gefl├╝gelausstellungen und Gefl├╝gelm├Ąrkte sind verboten

WETTERAUKREIS. - Der Wetteraukreis die erweitert die Aufstallungspflicht von Gefl├╝gel auf Bad Vilbel mit seinen Ortsteilen sowie auf Echzell, Reichelsheim und Florstadt, jeweils mit den gesamten Ortsteilen.

Hintergrund ist der Fund eines Storches in Bad Vilbel und einer Wildgans in Florstadt-Staden. Beide Tiere waren an dem Gefl├╝gelgrippevirus H5N1 erkrankt waren und sind gestorben.

Um alle gehaltenen V├Âgel und Gefl├╝gelbest├Ąnde in der Umgebung zu sch├╝tzen und eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern, ist es erforderlich Wildv├Âgel von den Best├Ąnden fern zu halten und den Kontakt von Wildv├Âgeln zu Tieren in Gefl├╝gelbest├Ąnden zu vermeiden.

Ebenso ist es wichtig, dass Wildv├Âgel nicht an Futter oder Einstreu gelangen, dass f├╝r Hausgefl├╝gel bestimmt ist. In Bad Vilbel waren ein Storch und in Florstadt Staden eine Wildgans gefunden worden. Beide Tiere waren an dem Gefl├╝gelgrippevirus H5N1 erkrankt waren und sind gestorben.

Daher erweitert der Wetteraukreis die Aufstallungspflicht auf Bad Vilbel mit seinen Ortsteilen sowie die Gemeinde Echzell, sowie die St├Ądte Reichelsheim und Florstadt, jeweils mit den gesamten Ortsteilen.

In diesen Gebieten m├╝ssen H├╝hner, Truth├╝hner, Perlh├╝hner, Rebh├╝hner, Fasane, Laufv├Âgel, Wachteln, Enten und G├Ąnse in geschlossenen St├Ąllen oder unter einer ├╝berstehenden, dichten Abdeckung und mit einer gegen Wildv├Âgel gesicherten Seitenbegrenzung gehalten werden.

Zum Beispiel ist ein Netz mit einer Maschenweite von maximal 25 Millimetern als Schutzvorrichtung ausreichend. Das Gleiche gilt f├╝r V├Âgel wie Sittiche oder Kanarienv├Âgel, aber nur wenn mehr als 50 V├Âgel gehalten werden. Tauben sind davon nicht betroffen, da f├╝r diese Tiere das Infektionsrisiko sehr niedrig ist.

In der vergangenen Woche hatte der Wetteraukreis bereits die Aufstallung von Gefl├╝gel und V├Âgeln in den ornithologischen Risikogebieten, das sind die gew├Ąssernahen Feuchtgebiete des Wetterauer Auenverbunds entlang der Horloff, der Nidda und der Wetter sowie den Ortschaften Berstadt, Ober-Widdersheim, Unter-Widdersheim und Grund-Schwalheim angeordnet. Gefl├╝gelausstellungen und -m├Ąrkte wurden verboten.

F├╝r den gesamten Wetteraukreis gilt zudem eine Aufstallungspflicht f├╝r Gefl├╝gelhaltungen mit mehr als 1.000 Tieren. Au├čerdem sind Gefl├╝gelausstellungen und ├Ąhnliche Veranstaltungen untersagt.

Um alle Gefl├╝gelhautlungen vor Infektionen zu sch├╝tzen werden alle Gefl├╝gelhalter dringend aufgefordert die Biosicherheitsma├čnahmen einzuhalten.

Das Veterin├Ąramt des Wetteraukreises ist Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr erreichbar, Telefon: 06031/83-4601, E-Mail: veterinaeramt(at)wetteraukreis.de.

Die Allgemeinverf├╝gung ist einsehbar unter: https://wetteraukreis.de/service/gesundheit-tierschutz/downloads/vogelgrippe-informationen-fuer-tierhalter