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Mehr Geld fĂŒr 640 Maler und Lackierer im Wetteraukreis

BeschĂ€ftigte im Maler- und Lackiererhandwerk haben auch in Pandemie-Zeiten viel zu tun – jetzt gibt es fĂŒr sie mehr Geld. Foto: Pressedienst IG Bau Gelnhausen-Friedberg

Lohn-Plus fĂŒr Handwerker - IG BAU: Abrechnung prĂŒfen

WETTERAUKREIS / FRIEDBERG. - Lohn-Plus fĂŒr die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 640 Maler und Lackierer im Wetteraukreis streichen mehr Geld ein.

FachkrĂ€fte kommen nun auf einen Stundenlohn von 17,51 Euro – 2,1 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Gelnhausen-Friedberg mit und rĂ€t den BeschĂ€ftigten in der Region, die letzten Lohnabrechnungen zu prĂŒfen.

Bereits ab der Mai-Abrechnung mĂŒsse das Plus auf dem Konto sein, erklĂ€rt Bezirksvorsitzender Karl-Otto Waas. Es gebe aber immer wieder Chefs, die um eine Lohnerhöhung gern einen Bogen machten. Wer bislang leer ausgegangen sei, solle sich deshalb an die Gewerkschaft wenden und die Lohnerhöhung rĂŒckwirkend einfordern, empfiehlt die IG BAU.

„Die Bauwirtschaft brummt – auch in Zeiten der Pandemie. Davon profitieren die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die BeschĂ€ftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, so Waas.

Fachleute mit Gesellenbrief sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf der Bezahlung nach Tarif bestehen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb in der Malerinnung ist. Zudem sind die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk gestiegen.

Gelernte KrĂ€fte mĂŒssen aktuell mindestens 13,80 Euro pro Stunde bekommen – ein Plus von 2,2 Prozent. BeschĂ€ftigte ohne Ausbildung haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,40 Euro (plus 2,7 Prozent). „Diese Löhne sind aber nur eine absolute Untergrenze.

Gerade mit Blick auf die aktuelle Hochkonjunktur im Baunebengewerbe sollten Fachleute auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen“, betont die IG BAU.