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Im Haus der Begegnung das Miteinander stÀrken

BĂŒrgermeisterin CĂ€cilia Reichert-Dietzel, JĂŒrgen Adam, Roswitha Petzold, Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. Foto: Pressedienst Wetteraukreis

WETTERAUKREIS / DAUERNHEIM. - Ob Spielenachmittag, BĂŒchertausch, VersammlungsrĂ€ume fĂŒr Vereine oder Sommerfeste. Im Haus der Begegnung in Dauernheim findet jeder und jede Platz fĂŒr seine Veranstaltung.

Gemeinsam mit Ranstadts BĂŒrgermeisterin CĂ€cilia Reichert-Dietzel besuchte Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch das Haus der Begegnung in Ranstadt.

Direkt im Herzen von Dauernheim, im prĂ€genden Ortsmittelpunkt gelegen, hat der Verein, der sich fĂŒr den Erhalt und Betrieb des alten Spritzenhauses einsetzt, seinen Anlaufpunkt. Aus dem ehemaligen FeuerwehrgerĂ€tehaus ist mittlerweile eine Zulaufstelle und Versammlungsort fĂŒr das ganze Dorf geworden.

Das Angebot ist dabei sehr umfassend. Bei besonderen Veranstaltungen wie der Öffnung der MĂŒhlenmodellausstellung oder bei Radveranstaltungen öffnet das Vereinshaus seine TĂŒren und wird zu einem CafĂ©.

Kaffee und Kuchen können gemĂŒtlich am Straßenrand genossen werden. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden finden Spiele- und Bastelnachmittage fĂŒr Jung und Alt statt.

Und wer in gemeinsamer Runde Sportveranstaltungen oder Filme schauen möchte, dem bietet das Haus der Begegnung einen großen Bildschirm und eine gemĂŒtliche AtmosphĂ€re.

„Unser Anliegen ist es, den Menschen, die in Dauernheim wohnen, die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen und somit die Dorfgemeinschaft am Leben zu erhalten“, so Vorsitzende Roswitha Petzold. Auch ortsansĂ€ssige Vereine können die RĂ€ume fĂŒr ihre Sitzungen nutzen, Familien fĂŒr eine kleine Familienfeier.

2016 grĂŒndete sich der Verein „Dauernheimer Haus der Begegnung“. Mittlerweile zĂ€hlt der Verein bereits 160 Mitglieder. „Als das ehemalige FeuerwehrgerĂ€tehaus leer stand, kam uns die Idee hier etwas fĂŒr die Dorfgemeinschaft zu machen.

Ein Ort zur Förderung von Kultur, Kunst, Miteinander zu schaffen, wo jeder sich engagieren kann und alle profitieren“, erzĂ€hlt Petzold. „Die Gemeinde Ranstadt hat uns hier beispielweise beim Aus- und Umbau von Anfang an unterstĂŒtzt.“

Ranstadts BĂŒrgermeisterin CĂ€cilia Reichert- Dietzel spricht ĂŒber ein Vorzeigeprojekt. „Wir haben hier in Dauernheim eine sehr aktive Vereinslandschaft. Der gemeinsame Austausch untereinander und die enge Verbindung zur Gemeinde hat dazu gefĂŒhrt, dass hier ein wichtiger Begegnungsort fĂŒr ganz Dauernheim entstanden ist.“

„Was hier gelebt wird, ist ein Zeichen von generationsĂŒbergreifenden gegenseitiges VerstĂ€ndnis und Zusammenhalt. In Zeiten, in denen Ortskerne immer trister werden, Vereine ums Überleben kĂ€mpfen, wurde hier ein Ort des Miteinander und der Kommunikation geschaffen.

Das sorgt dafĂŒr, dass sich die Menschen mit ihrem Wohnort verbunden fĂŒhlen“, so Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. „Gerade in Krisenzeiten brauchen wir dieses Miteinander und diese Gemeinschaft. Es gilt auch Danke zu sagen, fĂŒr die Menschen, die sich dafĂŒr einsetzen.“