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Die Geschichte der MĂŒhlen zum Bestaunen

Ein Blick in die MĂŒhlenwelten von Manfred Egloff in Ober-Mockstadt.

WETTERAUKREIS / OBER-MOCKSTADT. - Ob KaffeemĂŒhlen, GewĂŒrzmĂŒhlen, oder WassermĂŒhlen. In der MĂŒhlen- und MĂŒhlenmodellausstellung von Manfred Egloff in Ober-Mockstadt erhalten Interessierte einen Einblick in die umfangreiche Geschichte der MĂŒhlen, welchen Nutzen die frĂŒheren MĂŒhlen heute noch haben und wo es in der Wetterau noch MĂŒhlen zu sehen gibt.

Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch besuchte kĂŒrzlich die Ausstellung von Manfred Egloff in Ober-Mockstadt.

„Die Geschichte der MĂŒhlen beginnt mit dem Ackerbau und damit, dass die Menschen sesshaft wurden. Die Zerkleinerung des Getreides wurde zur Notwendigkeit. Damals geschah dies noch auf einem flachen Bodenstein“, erklĂ€rt Manfred Egloff.

„SpĂ€ter wurden Mörser verwendet um das Getreide zu verarbeiten. Daraus entwickelten sich dann HandmĂŒhlen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Konzept ausgebaut und es entstanden durch Tier- oder Menschkraft angetriebene MĂŒhlen.“

Durch die Erfindung des Wasserrades entwickelte sich die MĂŒhlentechnik weiter. Anstelle der Muskelkraft von Tier und Mensch, kam nun die Kraft des Wassers zum Einsatz, erklĂ€rt der MockstĂ€dter MĂŒhlenbauer.

Erst einige Jahrhundert spĂ€ter entstanden auch die ersten WindmĂŒhlen in Europa. „Das hat natĂŒrlich zu einem immensen innovativen Fortschritt gefĂŒhrt. Durch die Antriebskraft konnte jedes Werkzeug bedient werden.

Von der MĂŒhlentechnologie lassen sich mittlerweile ĂŒber 160 technische Anwendungen ableiten. In der Wetterau haben wir in Bad Nauheim und in Bad Salzhausen zwei herausstechende Anlagen.“

Um die zweihundert AusstellungsstĂŒcke gibt es in der MĂŒhlen- und MĂŒhlenmodellausstellung zu bewundern. Nicht nur historische MĂŒhlen, wie sie in bei den Römern eingesetzt wurden und HaushaltsmĂŒhlen sind in der Ausstellung zu finden.

Auch ein großer Teil an eigens nachgebauten WassermĂŒhlen gibt es bestaunen. HaushaltsgerĂ€te, historische Drechselmaschinen und Werkzeuge komplettieren die Ausstellung.

Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch zeigt sich beeindruckt: „Die MĂŒhlenausstellung ist wirklich einzigartig. Sie gibt nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der MĂŒhlen.

Ob die Bad Nauheimer WindmĂŒhle mit Gradierwerk, Schwalheimer Rad oder die HerrenmĂŒhle in Griedel – sie alle spiegeln auch einen Teil der Wetterauer Geschichte wieder. Daher lade ich alle Interessierten – gerade unsere Familien mit Kindern - ein, die tolle und liebevoll aufbereitete Ausstellung zu besuchen.“

Informationen unter E-Mail: muehlenwetter-ranstadt(at)t-online.de, Telefon: 06041/5284 oder 0170/7120798, www.muehlenwetter-ranstadt.de.