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Windkraftanlagen: ÔÇ×Subventionsbetrug in gro├čem Stil auf unsere KostenÔÇť

Die 80. Donnerstags-Demonstration ÔÇ×gegen die Mensch, Tier und Natur verachtende Energiepolitik in unserem LandÔÇť veranstalteten in dieser Woche die B├╝rgerinitiativen Siedelsbrunn & Ulfenbachtal durch die Stra├čen in Wald-Michelbach.

Zur anschlie├čenden Kundgebung vor dem Wald-Michelbacher Rathaus war auch B├╝rgermeister Dr. Sascha Weber (rechts) als einer der wenigen eingeladenen >Politiker< gekommen und begl├╝ckw├╝nschte die Veranstalter f├╝r deren Beharrlichkeit im Kampf gegen eine fehlgeleiteten Energiepolitik.

Auf zahlreichen Bannern und Plakaten ├Ąu├čerten die Windkraftgegner ihren Unmut ├╝ber die Energiepolitik in Deutschland und speziell in Hessen.

Sangen die umgetextete Hessen-Hymne mit dem Wunsch nach einem windkraftfreien Hessenland: Eine Gesangsgruppe von Windkraftgegnern aus dem Odenwald.

Deutschlands Energiewende-Politikern zeigten die Demonstranten die >rote Karte<.

Machte den Demonstranten Mut f├╝r den weiteren Kampf gegen eine verfehlte Energiepolitik: Der fr├╝here Landrat des Odenwaldkreises, Horst Schnur.

Interviews mit den Demonstranten f├╝hrte HR-Reporterin Stefanie Oemisch (links).

Jeanne Kloepfer war mit einem selbst getexteten Liedbeitrag zur 80. Donnerstags-Demo gekommen und erntete viel Beifall.

Peter Geisinger, Vorsitzender von >Vernunftkraft Odenwald<, gei├čelte die ÔÇ×Windkraftm├ĄrÔÇť als ÔÇ×Subventionsbetrug in gro├čem Stil auf unsere KostenÔÇť.

Dank an Organisator und Demonstrationsleiter der Wald-Michelbacher Donnerstags-Demos Udo Bergfeld: Mit einer eigens f├╝r ihn angefertigten gerahmten Grafik honorierten seine Mitstreiter dessen pers├Ânlichs Engagement. Fotos: er

80. Donnerstags-Demonstration: ÔÇ×Klarsicht, satt HysterieÔÇť und ÔÇ×im Konfliktfalle ziviler UngehorsamÔÇť gefordert, ÔÇ×wenn eine Verwaltung nicht mehr die B├╝rgerinteressen vertrittÔÇť

ODENWALD / WALD-MICHELBACH. - ÔÇ×Subventionsbetrug in gro├čem Stil auf unsere KostenÔÇť, nannte Peter Geisinger, Vorsitzender des Vereins >Vernunftkraft Odenwald< die aktuelle Energiewende-Politik der Bundesregierung.

Anl├Ąsslich der 80. Donnerstags-Demonstration der B├╝rgerinitiativen >Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal< in Wald-Michelbach machte der fr├╝here Flugkapit├Ąn seine harsche Kritik gleich an mehreren Punkten fest.

Der f├╝r windschwache Windkraftstandorte ausgelobte ÔÇ×Subventions-Korrekturfaktor von 1,29ÔÇť sei ebenso wenig nachvollziehbar, wie die eigens eingerichtete ÔÇ×ClearingstelleÔÇť, die nicht tage, und die nicht nachgewiesene Wirtschaftlichkeit der einzelnen Windkraftanlagen.

Der Nutzen der Mensch, Tier und Natur gef├Ąhrdenden Anlagen werde wohl auch deshalb nicht nachgewiesen, ÔÇ×weil es ihn nicht gibtÔÇť, verdeutlichte Geisinger seine harsche Kritik. All diese Kosten gingen letztlich zu Lasten der B├╝rgerinnen und B├╝rger.

Der Einladung zur immerhin 80. Donnerstags-Demo der agilen B├╝rgerinitiativen aus dem ├ťberwald, die sich als Vorreiter der Odenw├Ąlder Gegenwind-Bewegung verstehen, war zwar von Politikerseite kaum jemand gefolgt.

Vielmehr hatten sich aber einmal mehr ├╝ber 70 unerm├╝dliche Demonstranten eingefunden, die mit Trillerpfeifen, Trommeln und Ratschen lautstark auf ihr Anliegen f├╝r einen windkraftfreien Odenwald aufmerksam machten.

Demonstrationsleiter Udo Bergfeld zeigte sich entt├Ąuscht, dass die meisten eingeladenen Landtagsabgeordneten, Landr├Ąte und B├╝rgermeister aus S├╝dhessen es noch nicht einmal f├╝r n├Âtig erachtet hatten auf die Einladung zu antworten bzw. den Termin abzusagen und nannte dieses Verhalten ÔÇ×respektlosÔÇť.

Lob hingegen zollte Standortb├╝rgermeister Dr. Sascha Weber den Demonstranten f├╝r deren ÔÇ×Standfestigkeit, solange durchzuhaltenÔÇť und begl├╝ckw├╝nschte die B├╝rgerinitiativen zu deren 80. Veranstaltung.

Einmal mehr wenig Antworten habe das Regierungspr├Ąsidium (RP) in Darmstadt aktuell f├╝r die Infrage stehende Standfestigkeit des ÔÇ×Windrades 3ÔÇť am Standort Stillf├╝ssel in Wald-Michelbach. So m├╝sse man sich aktuell mit der wenig aussagekr├Ąftigen Antwort des Betreibers Entega (Darmstadt) zufrieden geben ÔÇ×augenscheinlich ist alles in OrdnungÔÇť.

Bez├╝glich des gerade einmal ein Dreivierteljahr alten, vom RP genehmigten Teilbebauungsplan f├╝r Erneuerbare Energien (TPEE) der Gemeinde Wald-Michelbach kritisierte Weber, dass im jetzt zur Abstimmung vorgelegten TPEE S├╝dhessen pl├Âtzlich andere Grundlagen gelten sollen, ÔÇ×w├Ąhrend die seither festgelegten Grundlagen ignoriert werden, ohne die Fakten zur Kenntnis zu nehmenÔÇť.

Sollte der TPEE von der Regionalversammlung S├╝dhessen wie in der RP-Vorlage beschlossen werden, k├╝ndigte der Wald-Michelbacher B├╝rgermeister ├ťberlegungen an, mit dem Odenwaldkreis gemeinsame Klage gegen den TPEE zu erheben.

ÔÇ×Aktuell setzt bei vielen Politikern der Verstand aus wie in einer schlimmen Phase unserer GeschichteÔÇť, kritisierte auch der fr├╝here Landrat des Odenwaldkreises, Horst Schnur die derzeitige Energiewende-Politik in Deutschland.

ÔÇ×Im Konfliktfalle ist hier ziviler Ungehorsam erforderlich, wenn eine Verwaltung nicht mehr die B├╝rgerinteressen vertritt.

Das alles macht uns w├╝tend und darf nicht mit einem L├Ącheln hingenommen werden. Argumentativ bin ich immer an Eurer SeiteÔÇť, sagte Schnur.

Musikalisch umrahmt wurde die 80. Donnerstags-Demo von Jeanne Kloepfer mit ihrem selbst getexteten Song >Selber denken ist Pflicht!< und dem Fazit:

ÔÇ×Seid ehrlich, Ihr scheinheilige Bagage: Um Geld geht's, um Macht, und nicht um Courage!

Es kostet zu viel und gibt kaum Energie, drum fordern wir Klarsicht, satt Hysterie.ÔÇť

Und eine Gesangsgruppe aus der BI intonierte die eigens auf die Energiewende umgetextete Hessen-Hymne.

Dank sagten BI-Mitstreiter ihrem Organisationsleiter Udo Bergfeld abschlie├čend mit kleinen Pr├Ąsenten, darunter einer eigens von Jeanne Kloepfer erstellten gerahmten Collage.