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ÔÇ×Aberglaube, Teufelswerk und Hexenprozesse im OdenwaldÔÇť

Bereits bei ihrem ersten Vortrag im Oktober begeisterte Antje Vollmer das Publikum. Foto: Kulturamt Michelstadt

Der Vortrag von Historikerin Antje Vollmer wird wegen gro├čer Nachfrage wiederholt

MICHELSTADT. - ├ťber die Themen ÔÇ×Aberglaube, Teufelswerk und Hexenprozesse im OdenwaldÔÇť referiert Historikerin Antje Vollmer erneut am Freitag, 8. Februar, ab 19.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Michelstadt.

Im Rahmen der Reihe ÔÇ×Unser OdenwaldÔÇť geht es bei diesem Vortrag zur├╝ck in vergangene Zeiten.

Die Hexenverfolgungswelle von 1450 bis 1750 forderte in ganz Europa bis zu 60.000 Todesopfer. Das Gebiet des heutigen Deutschlands stellte einen unr├╝hmlichen Schwerpunkt dar.

Doch auch wenn es so scheint ÔÇô die Hexenverfolgung war keine Erfindung der Kirche. Hexenprozesse waren weltliche Prozesse. Die Obrigkeit spielte eine gro├če Rolle, aber die Hexenverfolgung wurde auch aus der Gesellschaft vorangetrieben.

Hexenverfolgung war nicht ├╝berall gleich verbreitet. Wie haben sich die Hexenverfolgungen im Odenwald gespiegelt? Wo und wie wurden im Odenwald Hexen verfolgt?

Der 60-min├╝tige Vortrag von Antje Vollmer wird neben den rechtlichen und historischen Voraussetzungen f├╝r die Hexenverfolgungen auch ganz konkrete Beispiele er├Ârtern.

Dabei werden tradierte Vorurteile ausger├Ąumt, aber auch ├╝berraschende Tatsachen enth├╝llt - und wieder einmal wird sich die Geschichte als h├Âchst aktuell herausstellen. Im Anschluss l├Ądt die Stadtkirchengemeinde zu einem Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei.