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Böcke als GÀrtner*Innen?

SÜDHESSEN / ODENWALD. - Marie-Luise Wolff wurde aktuell zur PrĂ€sidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW gewĂ€hlt.

Das veranlasst Peter Geisinger, Vorsitzender der Vernunftkraft Odenwald e.V., zu folgender Feststellung: „Frau Wolff ist Vorstandsvorsitzende der ENTEGA. Dieses Unternehmen ist damit beschĂ€ftigt, den Odenwald in eine Windindustrielandschaft umzubauen.

Dr. Stefanie Fey wurde Anfang dieses Jahres als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des UNESCO Geo-Naturparks Bergstraße Odenwald bestellt. Ab 2012 hatte sie beim Verteilernetzbetreiber Rhein-Main-Neckar Grundsatzfragen zur Energiewende bearbeitet, hatte die Projektleitung ĂŒber alle großen Erzeugungsanlagen mit erneuerbaren Energien und ĂŒbernahm die Vertretung der Unternehmensinteressen bei Gesetzgebungsverfahren.“

Was im Schwachwindgebiet Odenwald hauptsĂ€chlich erzeugt werde, seien Profite fĂŒr Windanlagenhersteller, Projektierer und GrundstĂŒcksverpĂ€chter.

„FĂŒr die Betreiber und Beteiligten an Windkraftanlagen sieht es etwas anders aus: Sie dĂŒrfen sich mit minimalen ErtrĂ€gen begnĂŒgen und hoffen, am Ende der 20-jĂ€hrigen Betriebszeit ihr eingesetztes Kapital ĂŒberhaupt wieder zu bekommen. Mitleid ist hier allerdings nicht angebracht.“

Dass aber der Windkraftausbau im Odenwald, der unter dem Etikett „Energiewende“ vorangetrieben werde, zur nachhaltigen Zerstörung von Natur- und Kulturlandschaften sowie dem Lebensraum der dort leben den Menschen und Tierarten fĂŒhre, sei ein zu hoher Preis.

Der ehemalige Staatsminister Michael Naumann (SPD) habe bereits 2011 gesagt: „Die Energiewende ist das unseriöseste Regierungsprojekt aller Zeiten.“

Dies sei treffend: „Allein im Monat Mai betrug die Differenz zwischen Börsenwert von Wind- und Solarstrom und der dafĂŒr gezahlten EinspeisevergĂŒtung 1,97 Milliarden Euro. Bezahlt wird das von den Stromverbrauchern ĂŒber die EEG-Umlage.

Diese physikalisch unsinnige, zerstörerische und astronomisch teure politische >Gartenarbeit< kann wohl nur noch mit dem Wahlzettel beendet werden“, befindet Geisinger abschließend.