NEWS

Vernunftkraft Odenwald zur „Energiewende“ nach der Bundestagswahl

ODENWALD. - „Die Bundestagswahl 2017 ist gelaufen, die Ergebnisse ĂŒberraschen wenig“, stellt Peter Geisinger, Vorsitzender der <Vernunftkraft Odenwald e.V.< fest. Überraschend sei eher, wie schnell sich die SPD aus der Perspektive der großen Koalition und damit aus der bisherigen gemeinsamen Verantwortung verabschiedet habe: Noch am Wahlabend, bevor das endgĂŒltige Ergebnis feststand.

„Das sieht nicht nach einer sorgfĂ€ltig ĂŒberlegten Entscheidung aus. Aber man sollte es nicht ĂŒberbewerten, das kann sich alles noch Ă€ndern.“ Die Folge: Die einzige vorlĂ€ufig verbleibende Koalitionsmöglichkeit sei Schwarz-Gelb -GrĂŒn.

„FĂŒr unser Anliegen, den Windkraftausbau zu stoppen und zu einer bezahlbaren und sinnvollen Energiepolitik zurĂŒckzukehren, sind das keine guten Voraussetzungen. Denn die einzige Partei in dieser Kombination, die unsere Richtung vertritt - die FDP - ist zwischen einer Energiewende-euphorischen CDU und den auf Klimaschutz zwangsfixierten und aus ideologischen GrĂŒnden faktenresistenten GrĂŒnen eingezwĂ€ngt.“

Die FDP mĂŒsste „aus unserer Sicht“ den Preis fĂŒr eine Einigung sehr hoch treiben. Erstaunlich sei, dass die „GrĂŒnen“ keinerlei Einbußen erlitten haben, obwohl sie die ideologischen Treiber dieser >Energiewende< mit all ihren unĂŒbersehbaren Folgen fĂŒr Landschaft, Natur und Menschen samt deren Geldbeutel seien.

„Die „Kugel Eis“ von Herrn Trittin kostet uns zur Zeit 28 Mrd. Euro brutto pro Jahr. Davon tragen die Privathaushalte 8,8 Mrd., die Industrie 6,7 Mrd., Gewerbe, Handel und Dienstleistungen 4,6 Mrd., öffentliche Einrichtungen 3,3 Mrd. und Landwirtschaft/Verkehr 0,8 Mrd.

Offensichtlich haben die WĂ€hler zwar die Regierungsverantwortlichen abgestraft aber dabei nicht erkannt, von welcher Seite die ideologischen Grundlagen dieser unsinnigen Energiepolitik kommen“, konstatiert Geisinger abschließend.