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100.000 Euro Fördergelder fĂŒr den Gigabitausbau im Odenwaldkreis

Im Landratsamt erfolgte auf Einladung von Landrat Frank Matiaske (vordere Reihe, 2. von links) die Übergabe des Fördermittelbescheids von BĂŒrgermeister Matthias Horlacher aus FrĂ€nkisch-Crumbach (3. von links) an den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Odenwald Gigabit Gesellschaft mbH (OGIG), Marius Schwabe (rechts). und der anwesenden BĂŒrgermeister der OdenwĂ€lder Kommunen. Ebenfalls erfreut ist Detlef Kuhn, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Brenergo (Gesellschaft fĂŒr Breitband sowie regenerative Energien) mbH (hintere Reihe links). Foto: Saskia Hofmann

ERBACH. - Das Hessische Ministerium des Innern und fĂŒr Sport hat fĂŒr die Kooperation der zwölf OdenwĂ€lder StĂ€dte und Gemeinden zur Sicherstellung der flĂ€chendeckenden Gigabitversorgung im Odenwaldkreis Fördermittel der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) in Höhe von 100.000 Euro bewilligt.

Am 5. Oktober erfolgte im Landratsamt auf Einladung von Landrat Frank Matiaske die Übergabe des Fördermittelbescheids von BĂŒrgermeister Matthias Horlacher aus FrĂ€nkisch-Crumbach an den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Odenwald Gigabit Gesellschaft mbH (OGIG), Marius Schwabe.

Landrat Matiaske sagte: „Diese Zuwendung unterstreicht die starke Partnerschaft der StĂ€dte und Gemeinden. Mit UnterstĂŒtzung der Kreispolitik wurden die Weichen fĂŒr eine hervorragende Gigabit-Versorgung gestellt.

Ich danke allen Beteiligten in unseren zwölf Kommunen fĂŒr ihr Engagement beim Breitbandausbau, nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht.“ Matiaske wĂŒrdigte auch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OGIG, „die die StĂ€dte und Gemeinden kompetent begleiten“.

Um den geförderten Gigabitausbau im Odenwaldkreis effizient und kostensparend bis zum Jahr 2030 durchfĂŒhren zu können, hatten sich die zwölf StĂ€dte und Gemeinden zu Beginn des Jahres in der Odenwald Gigabit Gesellschaft mbH zusammengeschlossen.

Durch diesen Zusammenschluss konnte ein Antrag fĂŒr die IKZ-Förderung gestellt werden. FederfĂŒhrend war hierbei die Gemeinde FrĂ€nkisch-Crumbach, der Antrag selbst wurde von der OGIG vorbereitet.

Bevor er zum Ministerium gesandt werden konnte, erfolgte eine PrĂŒfung durch die Kommunalaufsicht des Kreises und des RegierungsprĂ€sidiums Darmstadt.

„Die Bewilligung der Fördergelder ĂŒber 100.000 Euro zeigt, dass es richtig und wichtig war, einen Kooperationsverbund aller OdenwĂ€lder StĂ€dte und Gemeinden zu grĂŒnden“, sagte Matthias Horlacher, BĂŒrgermeister von FrĂ€nkisch-Crumbach.

Und OGIG-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marius Schwabe ergĂ€nzte: „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Fördersumme erhalten haben, um davon Ausgaben wie Personal- und Materialkosten bestreiten zu können.“

FĂŒr die Verwendung der Fördermittel gibt es bei der IKZ-Förderung keine nĂ€heren Vorgaben, so dass die Gelder zusĂ€tzlich auch fĂŒr andere Kosten eingesetzt werden können.

Einzig der jĂ€hrlich zu erzielende Effizienzgewinn, der sich aus der interkommunalen Zusammenarbeit ergibt, ist bis Ende 2026 in einem Sachbericht fĂŒr das Hessische Ministerium des Innern und fĂŒr Sport zu dokumentieren.

Die OGIG mbH sieht den kĂŒnftigen Effizienzgewinn hauptsĂ€chlich bei der Einsparung von Personalkosten, da sich nun nicht mehr jede Kommune einzeln um Organisation, Planung, Ausschreibung, Fördermittelakquise oder Abrechnungen kĂŒmmern muss.

Auch die aufwendige Dokumentation fĂŒr die Fördermittelgeber entfĂ€llt. In Zahlen bedeutet dies, dass pro Kommune eine halbe Personalstelle weniger benötigt wird.

Zudem profitieren alle StÀdte und Gemeinden von dem bereits vorhandenen technischen, juristischen und kaufmÀnnischen Fachwissen der OGIG-Mitarbeiter in Sachen Glasfaserausbau.

Schließlich ist - auch beim geförderten Ausbau - das gesamte Kreisgebiet fĂŒr ein Telekommunikationsunternehmen interessanter als eine einzelne Gemeinde oder Stadt.