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Persönliche Pflegeberatung nach § 37 SGB XI im Odenwaldkreis

Pflegedienstleiterin Melanie Trautmann ist auch qualifizierte Pflegeberaterin nach § 45 SGB XI. Terminvereinbarungen nimmt Hosna Arefi in der Geschäftsstelle am Kreiskrankenhaus Erbach unter der Telefon-Nr. 06062/9408-42 von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr entgegen. Zur Pflegeberatung kommen dann Heike Reichert oder Saskia Denger. Beide sind ausgebildete Pflegefachkräfte beim Pflegezentrum Odenwald. Foto: Pressedienst Pflegezentrum Odenwaldkreis

Pflegezentrum Odenwald bietet Pflegeberatung in elf Kommunen des Odenwaldkreises an

ODENWALDKREIS / ERBACH. - Das Pflegezentrum Odenwald f√ľhrt im Odenwaldkreis die Beratungsgespr√§che nach ¬ß 37 SGB XI bei Pflegebed√ľrftigen durch.

Seit Juni dieses Jahres kommt die Pflegeeinrichtung auch in die Stadt Breuberg und die Gemeinde L√ľtzelbach. Das Angebot wird auch von dort inzwischen sehr gut angenommen.

Ausgenommen ist weiterhin die Gemeinde H√∂chst. Das Pflegezentrum Odenwald f√ľhrt damit in elf St√§dten und Gemeinden des Odenwaldkreises diese Pflegeeins√§tze durch.

Bis auf die Gemeinde Höchst werden auch in allen anderen Kommunen des Odenwaldkreises die Entlastungsleistungen nach Paragraph 45 SGB XI sowie Hauswirtschaft und Betreuung nach dem Pflegeversicherungsgesetz angeboten.

Die Beratungsgespräche nach § 37 des Pflegeversicherungsgesetzes können in der Geschäftsstelle des Pflegezentrums Odenwald am Kreiskrankenhaus in Erbach vereinbart werden.

Einfach die Telefonnummer 06062/9408-42 w√§hlen. Danach kommen die Pflegefachkr√§fte Heike Reichert f√ľr das M√ľmlingtal und Saskia Denger f√ľr das Gersprenztal vom Pflegezentrum Odenwald zu den pflegebed√ľrftigen Menschen und Angeh√∂rigen nach Hause.

Sie beraten unter anderem √ľber Behandlungs- und Grundpflege, Hauswirtschaftliche Angebote, Betreuungsleistungen, die Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sowie ‚ÄúEssen auf R√§dern‚ÄĚ. Informiert wird auch √ľber die station√§ren Pflegeangebote, wie in der Seniorenresidenz Hedwig Henneb√∂hl in Oberzent-Beerfelden.

Der Beratungseinsatz nach ¬ß 37 SGB XI soll die Qualit√§t in der h√§uslichen Pflege sicherstellen und wird durchgef√ľhrt, wenn die Pflege bereits stattfindet. Dies geschieht, indem die Pflege durch regelm√§√üige Besuche begleitet wird.

Die Beratungsbesuche sind ab Pflegegrad 2 verpflichtend f√ľr Pflegegeldempf√§nger, die keine Unterst√ľtzung durch einen zugelassenen Pflegedienst erhalten. Alle Pflegegeldempf√§nger m√ľssen sich selbst um den Beratungseinsatz k√ľmmern.

Sie werden von der Pflegekasse nicht darauf hingewiesen, dass wieder eine Beratung ansteht. Die Pflegekasse kann bei Nichteinhaltung das Pflegegeld k√ľrzen. Im schlimmsten Fall kann das Pflegegeld sogar komplett gestrichen werden.

Deshalb sollten die Pflegegeldempfänger auf die folgenden Fristen achten:

Pflegegrad 1: Beratungseinsatz nicht vorgeschrieben, 1x pro Halbjahr möglich. Pflegegrad 2 und 3: 1x pro Halbjahr verpflichtend, Fristen 30. Juni und 31. Dezember jährlich.

Pflegegrad 4 und 5: 1x pro Vierteljahr verpflichtend, Fristen 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember jährlich. Am 30. September 2023 ist wieder ein solcher wichtiger Stichtag.

Weitere Kontakte:

Fragen zu den Leistungen in der ambulanten Alten,- Kranken- und Kinderkrankenpflege können an die Mobile Pflege Erbach/Michelstadt, Elsa-Brändström-Straße 13 in Erbach, Tel. 06062/9408-0, die Mobile Pflege Gersprenztal, Hochstraße 2 in Reichelsheim, Tel. 06164/54651, die Mobile Pflege Bad König/Brombachtal, Bahnhofstraße 47 in Bad König, Tel. 06063/58575 sowie an die Mobile Pflege Oberzent, Krähberger Weg 49 in Beerfelden, Tel. 06068/7599-514 und an die Stationäre Pflegeeinrichtung in der Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl, Krähberger Weg 49 auch in Beerfelden, Tel. 06068/7599-500 gerichtet werden.