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„Haarschneiderei“-Team spendet dem Herzenswunsch-Mobil 1.000 Euro

In einem Pressebericht hat Friseurmeisterin Silvia Freudenberger (links) von einer Fahrt des Herzenswunsch-Mobils zum Kölner Dom gelesen und sich weiter ĂŒber das ...

... Projekt des Roten Kreuzes informiert. Über die Spende des Teams der „Haarschneiderei“ freuen sich Projektleiterin Jennifer Zellmann und Mitarbeiter Gerd Klinger. Fotos: Michel Lang / DRK Odenwaldkreis

Die Idee hierzu hat eine Pressemeldung des DRK ausgelöst

STEINBACH. - Was hat Silvia Freudenberger, Inhaberin der „Haarschneiderei“ in Steinbach, mit dem Kölner Dom zu tun?

Eigentlich recht wenig. Und doch war die Friseurmeisterin beeindruckt, als sie in der Presse gelesen hatte, dass sich schwerkranke Patienten, deren Lebensende nicht mehr weit ist, mit dem Herzenswunsch-Mobil des Roten Kreuzes zum Ziel ihrer TrÀume bringen lassen können.

Johann Berling aus HĂŒttenthal hatte diese Fahrt unternommen, um jenes GebĂ€ude nochmal zu sehen, in dem er lange als Diakon beschĂ€ftigt war.

Davon hatte sie ihrem Team berichtet und schnell war die Idee geboren, den jĂ€hrlich fĂŒr soziale Zwecke bereitgestellten Betrag diesmal jenem Projekt zukommen zu lassen.

Die kĂŒrzlich gespendeten 1000 Euro verwenden die Verantwortlichen fĂŒr die Kosten, die fĂŒr weitere Reisen anfallen.

Schließlich muss der Gast nichts zahlen. Das Herzenswunsch-Mobil finanziert sich allein ĂŒber Spenden und Zuwendungen.

Es gab aber noch einen weiteren Anstoß, der Freudenberger von ihrer Wahl ĂŒberzeugt hat: „Vor einigen Jahren war ich selbst sehr schwer erkrankt und weiß es zu schĂ€tzen, wenn unkompliziert Hilfe angeboten wird.“

Mit dem Projekt erfĂŒllt das Rote Kreuz im Odenwaldkreis SehnsĂŒchte und bringt seine GĂ€ste ans jeweilige Ziel ihrer WĂŒnsche. „Über die Telefonnummer 06062 / 607-31 oder die E-Mail: herzenswuensche(at)drk-odenwaldkreis.de nimmt man Kontakt auf.

Danach werden die wenigen weiteren Schritte besprochen“, informiert Projektleiterin Jennifer Zellmann vom Roten Kreuz. „Als wir vor einem Jahr mit dem Herzenswunsch-Mobil an den Start gegangen sind, wussten wir nicht genau, wie die Akzeptanz in der Bevölkerung ausfallen wird.

Mehrere Fahrten und positive RĂŒckmeldungen der GĂ€ste zeigen nun, dass wir mit dieser Idee richtig gelegen haben“, bewertet DRK-Vorstand Frank Sauer die Umsetzung des Konzeptes in Form eines komfortablen Krankenwagens, der letzte WĂŒnsche wahr macht.