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Rotes Kreuz und Odenwaldkreis unterst√ľtzen Haus√§rzte im Impfgeschehen

Die Hilfsorganisation bittet um Nachsicht und Geduld

ODENWALDKREIS / ERBACH. - ‚ÄěWir erleben zurzeit einen wahren Ansturm an Impfwilligen‚Äú, sagt Oliver Keil, Projektleiter des kleinen, in Erbach ans√§ssigen DRK-Impfzentrums des Odenwaldkreises.

Mittlerweile kann man sich aufgrund des regen Interesses an Dritt-Impfungen, dem sogenannten Boostern, aber auch wegen erw√ľnschter Erst-Impfungen, zu denen sich viele Menschen wegen der aktuellen Lage entschlie√üen, nur noch online auf dem Portal www.impfzentrum-odw.de registrieren.

Impfungen ohne Anmeldung sind zurzeit nicht möglich. Bei den Booster-Impfungen gilt es, die vorgeschriebene Frist von sechs Monaten nach der zweiten Impfung genau zu beachten.

Das Rote Kreuz lobt die gro√üe Nachfrage, bittet aber dringend darum, sich mit Impfw√ľnschen zuerst an die zust√§ndigen Haus√§rzte zu wenden, da diese im Impfgeschehen vorgeschaltet sind. Fast alle Praxen und auch niedergelassene Fach√§rzte bieten dies an.

Zudem komme es √∂fter vor, dass manche Menschen ungehalten reagierten, wenn B√ľrgerinnen und B√ľrger mit h√∂herem Alter bei der Booster-Spritze fr√ľher drank√§men als j√ľngere. Schlie√ülich sei diese ja f√ľr alle ab 18 Jahre freigegeben.

Hier bittet das Rote Kreuz um Verständnis, da die betreffende Altersgruppe bei einer Erkrankung an Corona statistisch heftigere Symptome entwickeln kann. Das Rote Kreuz versichert alles zu tun, um die Pandemie einzubremsen. Trotzdem sind die Hausärzte erste Ansprechpartner, wenn es um Covid-19 Impfungen geht.

Das Rote Kreuz ist flankierend t√§tig, unterst√ľtzt somit die Arztpraxen und arbeitet an der erw√§hnten Ausweitung seiner Kapazit√§ten. Diese konnten k√ľrzlich in einem ehemaligen M√∂belhaus in Erbach gefunden werden, wo man vermutlich ab Montag, 6. Dezember, auf gr√∂√üerer Fl√§che und mit mehr Personal impfen wird.

Trotz der Limitierung des Vakzins von Biontech/Pfizer, weist DRK-Vorstand Frank Sauer darauf hin, sich impfen zu lassen und betont den erwiesenen Nutzen dieser Vorsorge. Dass die großen Impfzentren hessenweit geschlossen wurden, mag nun als Fehler gesehen werden.

Denn dort waren die jetzt benötigten Kapazitäten vorhanden. Ein Hochfahren jener Strukturen ist sowohl logistisch als auch personell nicht möglich.

‚ÄěAllerdings werden wir alles, was m√∂glich ist, unternehmen, um unserer Unterst√ľtzungsfunktion im Impfgeschehen gerecht zu werden‚Äú, unterstreicht Sauer.