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„Klimaschutz geht nur sozial“

DGB Odenwaldkreis fordert: Klimaschutz, Arbeit und Gerechtigkeit verbinden

ODENWALDKREIS / BAD KÖNIG. - „Klimaschutz geht nur sozial“, macht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Odenwaldkreis deutlich.

„Die notwendige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft kann nur dann erfolgreich gelingen, wenn sie demokratisch und sozial gerecht gestaltet wird. Das geht nur mit den Beschäftigten und ihren Gewerkschaften und nicht gegen sie.

Klimaschutz, gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit gehören untrennbar zusammen“, betonen DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier (Höchst) und der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt). „Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich aktiv für einen fairen sozial-ökologischen Wandel ein“.

Auf der Sitzung des DGB-Kreisvorstandes berichteten die Vorstandsmitglieder Ines Hofmann von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und Lothar Schiedlowski von der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) ĂĽber die Aktionstage ihrer Gewerkschaften.

Beide betonten: „Für einen klimagerechten Umbau der Industriestandorte brauchen wir ein umfassendes Zukunftsinvestitionsprogramm, das Arbeit und Zukunft sichert, und eine solidarische Finanzierung.

Dazu gehört eine Reform des Steuersystems durch höhere Steuern für Reiche und Vermögende und eine Entlastung der unteren und mittleren Einkommen“.

Der DGB Odenwaldkreis fordert eine Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und massive Investitionen in den Personennahverkehr, insbesondere in die Schiene.

Lothar Löll, Stellvertretender DGB-Kreisvorsitzender und Vertreter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) im DGB-Kreisvorstand betont: „Die Bahn als umwelt- und klimafreundliches Verkehrsmittel muss gestärkt werden.

Dazu gehört auch der weitere Ausbau und die Modernisierung der Odenwaldbahn“. Ines Hofmann ergänzt: „Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein gut ausgebauter und attraktiver öffentlicher Personennahverkehr von großer Bedeutung“.