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Veranstaltungen im PATAT-Keller finden pandemiebedingt nicht statt

Auftritt der „Zollhausboys“ und der „Buschtrommel“ werden in 2022 verlegt

MICHELSTADT. - Das Team der OdenwĂ€lder KleinkunstbĂŒhne PATAT hat es sich nicht leicht gemacht mit seiner Entscheidung, die zwei verbleibenden Auftritte in diesem Jahr auf der KellerbĂŒhne abzusagen.

Letztlich haben die rasant steigenden Infektionszahlen und die damit verbundene Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus den ehrenamtlich agierenden Machern des PATAT keine andere Wahl gelassen, als die RealitÀten anzuerkennen.

Diese sprechen eindeutig dafĂŒr, auf Veranstaltungen in kleinen InnenrĂ€umen zu verzichten. AngekĂŒndigt war der Auftritt der deutsch-syrischen KĂŒnstlergruppe „Zollhausboys“ fĂŒr den 27. November.

Nicht stattfinden kann auch der satirische Blick auf Weihnachten, den das Kabarettduo „Die Buschtrommel“ sich fĂŒr den 10. Dezember im PATAT vorgenommen hatte.

„FĂŒr beide Termine gilt, dass bereits ĂŒber den Vorverkauf erworbene Eintrittskarten natĂŒrlich ihre GĂŒltigkeit behalten. Wir beabsichtigen, die Auftritte nicht völlig abzusagen, sondern mit den KĂŒnstlern neue Termine im nĂ€chsten Jahr zu vereinbaren“, erklĂ€rt PATAT-Vorsitzender Dr. Lothar Mertens.

Damit stellt sich das PATAT-Team, wie bereits bei der ersten Coronawelle im FrĂŒhjahr 2020, seiner Verantwortung, einen Beitrag zur Reduzierung von Begegnungen zu leisten, bei denen die gebotenen AbstĂ€nde nicht eingehalten werden können.

Wer die Kellergewölbe des PATAT kennt, weiß, dass die Bar ebenso wie der BĂŒhnenraum ohne ein ungezwungenes Miteinander nicht vorstellbar sind.

FĂŒr 2022 hat das PATAT-Team sich vorgenommen, möglichst viele der KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, die bereits im JubilĂ€umsjahr 2020 aus Anlass des 25jĂ€hrigen Bestehens auftreten sollten, verpflichten zu können.

„Daran halten wir fest und werden in kĂŒrzeren AbstĂ€nden unsere Planungen und die Termine bekanntgeben als dies bisher der Fall war“, ergĂ€nzt Mertens. Es gilt, auch in schwierigen Zeiten, die Kultur am Leben zu erhalten und die Kulturschaffenden zu unterstĂŒtzen, wo immer es geht.

Nur kann die Festlegung auf ein Jahresprogramm, wie dies ĂŒblich war, unter Pandemiebedingungen nicht funktionieren. Daher lohnt es sich, immer mal wieder einen Blick auf die Homepage www.patat.de oder auf https://www.instagram.com/patat_kleinkunstbuehne/ zu werfen. Wer gerne Post bekommt, abonniert den PATAT-Newsletter unter: https://www.patat.de/newsletter/