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Petra Sommer belebt das neue Breuberger Kulturforum

Gut zwanzig Kunstinteressierte waren zur Auftaktveranstaltung des Kulturforums Breuberg in die Breuberghalle gekommen. Foto: Pressedienst Breuberg

Auftaktveranstaltung in der Breuberghalle mit kunstinteressierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern

BREUBERG. - Zur Auftaktveranstaltung des neu gegrĂŒndeten Kulturforums Breuberg am 15. November fanden 20 kunstinteressierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger den Weg in die Breuberghalle.

Der Vorsitzende des Ausschusses fĂŒr Soziales und Vereine, Jan Vogelsanger, informierte in seiner BegrĂŒĂŸung die GĂ€ste, dass sich das Forum durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten gegrĂŒndet hat und dem Sozialausschuss unterstellt ist.

BĂŒrgermeister Jörg Springer ließ in seiner BegrĂŒĂŸung den Übergang von der Kulturkommission zum Kulturforum Revue passieren und freute sich, dass die GrĂŒndung des Forums mit dem 50jĂ€hrigen JubilĂ€um der Stadt Breuberg zusammenfĂ€llt.

Das Forum selbst soll auf breite FĂŒĂŸe gestellt werden. In ihm sollen nicht nur KĂŒnstler und Kunstinteressierte sondern auch politische Vertreter sowie BĂŒrgerinnen und BĂŒrger vertreten sein. Auch eine Zusammenarbeit mit den Breuberger Vereinen ist angestrebt.

Den Vorsitz des Kulturforums nimmt Jan Vogelsanger als Vorsitzender des Sozialausschusses ein. Die treibende Kraft hinter dem Forum ist Petra Sommer. Frau Sommer ist selbst KĂŒnstlerin und fĂŒhrt in Breuberg-Sandbach die Galerie Art & Soul mit GartencafĂ©.

Sie hat, neben vielen guten Ideen fĂŒr Veranstaltungen, sehr gute Kontakte in die KĂŒnstlerszene, da sie selbst KĂŒnstlerin ist. So finden in ihrer Galerie regelmĂ€ĂŸig Ausstellungen mit Breuberger, aber auch KĂŒnstlern von weiter weg, statt.

In ihrer PrÀsentation stellte Petra Sommer das neu entworfene Logo vor, dass in seiner Darstellung die Bereiche Musik, Malen, Lesungen und Theater verkörpert.

In diesen Bereichen bewegt sich das Kulturforum und es sollen stadtteilĂŒbergreifend fĂŒr Alt und Jung Veranstaltungen angeboten werden. Bereits vor der offiziellen Auftaktveranstaltung war das Kulturforum mit Petra Sommer aktiv.

So fand im Juni, gemeinsam mit der Kunststation Breuberg, die Ausstellung „GrenzgĂ€nger“ mit dem Kunstraum Churfranken statt, abgerundet durch ein KĂŒnstler-FrĂŒhstĂŒck. Ende August spielten Manfred HĂ€der & BĂ€nd „exbluesiv“ vor der Fliegerhalle.

„Mord mit Genuss – eine leckere Lesung“ fand Anfang September statt. Es lasen und musizierten die Gewinner des letztjĂ€hrigen Krimiwettbewerbes im Odenwaldkreis.

ErgĂ€nzt wurde das Ganze mit Bildern „Mörderischer Odenwald“ und einem Überlebenssnack. Alle Veranstaltungen waren Teil des Kultursommers SĂŒdhessen und wurden finanziell gefördert.

Vier Bands stellten sich kurzfristig zur VerfĂŒgung und spielten beim Benefizkonzert „MUSIK BAUT AUF“. Ebenso hatten KĂŒnstler Kunstwerke zum Verkauf gestiftet.

Als Erlös aus dem Abend konnten 2.500 Euro an einen Arzt im Ahrtal ĂŒberwiesen werden, der in der Flutkatastrophe nicht nur sein Hab und Gut sondern auch seine Frau und seine Tochter verloren hatte.

Im weiteren Verlauf stellte Petra Sommer Ideen fĂŒr mögliche Veranstaltungen im kommenden Jahr bzw. den kommenden Jahren vor. Es sollen Konzerte, Workshops, Kinder-Theater, Seniorenangebote und Vieles mehr stattfinden. Auch im Bereich der Breuberg-Aue möchte das Kulturforum die KĂŒnstlersymposien wieder aufleben lassen.

Am Ende der Veranstaltungen bedankten sich Jan Vogelsanger und BĂŒrgermeister Jörg Springer bei Petra Sommer fĂŒr die PrĂ€sentation und den GĂ€sten fĂŒr ihr Kommen.

Viele positive RĂŒckmeldungen gab es am Ende der Veranstaltung. Mehr als die HĂ€lfte der GĂ€ste trug sich auf den ausgelegten Mitmach-KĂ€rtchen ein.

Wer noch interessiert ist, mitmachen möchte, oder Zeitspender oder Ideengeber sein will, kann sich ĂŒber das Kontaktformular auf der Homepage des Kulturforums www.fliegerhalle-breuberg.de melden oder gerne auch telefonisch Kontakt aufnehmen.

Ansprechpartnerin im Rathaus ist Andrea Schwarz, 06163/709-14, schwarz(at)breuberg.de . „Wir freuen uns auf viele spannende und unterhaltsame Veranstaltungen in den nĂ€chsten Jahren“, rufen die Veranstalter allen GĂ€sten zu.