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Public Viewing bei der Fu√üball-EM 2016: F√ľr Genehmigungen ist Kreisbeh√∂rde zust√§ndig

ODENWALDKREIS. - Die Bundesregierung hat eine Verordnung √ľber den L√§rmschutz bei √∂ffentlichen Fernseh√ľbertragungen im Freien beschlossen. Damit ist das sogenannte Public Viewing w√§hrend der Fu√üball-Europameisterschaft vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 auch f√ľr sp√§te Spiele m√∂glich.

Viele Fu√üballspiele der EM vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 in Frankreich beginnen erst um 21 Uhr. Aufgrund des Beginns der Nachtruhe ab 22 Uhr kann das zu Konflikten mit dem n√§chtlichen L√§rmschutz f√ľhren. Da es sich bei der Fu√üball-EM um eine internationale Sportveranstaltung von herausragender Bedeutung handelt, gelten ‚Äď wie schon f√ľr fr√ľhere Fu√üball-Welt- und Europameisterschaften ‚Äď Ausnahmeregelungen.

Alle öffentlichen "Public Viewing-Veranstaltungen", dazu zählen auch Live-Übertragungen in Zelten, Biergärten und in der Außenbewirtschaftung von Gaststätten, fallen unter diese Verordnung. Übertragungen in Gaststätten oder bei privaten Veranstaltungen, zum Beispiel auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten unterliegen nicht dieser Verordnung.

Der Veranstalter, bei Gastst√§tten der Betreiber, muss mindestens drei Werktage vor dem ersten Spiel, das √ľbertragen werden soll, einen Antrag zur Zulassung der "Public Viewing-Veranstaltungen" bei der zust√§ndigen Beh√∂rde stellen. Im Odenwaldkreis ist dies die Abteilung Umwelt und Naturschutz ‚Äď Untere Immissionsschutzbeh√∂rde.

Der Antrag muss den Namen des Veranstalters, eine verantwortliche Person (incl. Angabe einer Telefon-Nr. unter der die verantwortliche Person dauerhaft während der Veranstaltung erreichbar ist), den Veranstaltungsort und das öffentlich darzubietende Spiel beinhalten. Alternativ steht auf der Homepage des Odenwaldkreises (www.odenwaldkreis.de) ein entsprechender Antrags-vordruck zum Download bereit.

Die Zulassung der "Public Viewing-Veranstaltungen" steht im Ermessen der zuständigen Behörde, die dabei das öffentliche Interesse gegen den Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche abwägen muss.

Ausk√ľnfte erteilen die Mitarbeiter der Abt. Umwelt und Naturschutz - Untere Immissionsschutzbeh√∂rde: Alexander Sch√§fer (Telefon: 06062 70-1102) und Raina Kessler (Telefon: 06062 70-101).