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GrĂŒner Staatspropagandazirkus gastiert am 8. Mai in Erbach

Heute schreibt Jakob Ihrig, Raubach, posthum seine satirische Betrachtung zu den vom RegierungsprĂ€sidium geplanten >WeißflĂ€chen< im neuen Regionalplan SĂŒdhessen

Das grĂŒne DarmstĂ€dter ÖkoprĂ€sidium wollte der Regionalversammlung Anfang Dezember 2018 einen weiteren Regionalplan „Windkraft“ zur Entscheidung vorlegen. Die Regionalversammlung lehnte damals das Werk als „nicht beratungsfĂ€hig“ ab. Ich wĂŒrde dies eher als „inkompetenten Pfusch“ bezeichnen. Der OdenwĂ€lder formuliert ja in der Regel recht klar.

Das ÖkoprĂ€sidium unternimmt nun einen neuen Anlauf und schlĂ€gt vor, streitige FlĂ€chen als sogenannte WeißflĂ€chen zu deklarieren. Diese wenigen FlĂ€chen wĂŒrde man erstmal aus dem Plan herausnehmen und spĂ€ter behandeln. Also ein billiger Taschenspielertrick?

Mit dieser Salamitaktik soll die Regionalversammlung ĂŒbertölpelt werden. Da Rot-Schwarz in der Regionalversammlung die Mehrheit stellt, gilt als sicher, dass dies auch gelingt und man sich geschmeidig ĂŒber den Tisch ziehen lĂ€sst.

Damit auch die OdenwÀlder dem neuen Plan mit Freuden zustimmen, soll am 08. Mai in Erbach die Propagandatruppe der hessischen Landesregierung die Landbevölkerung mit allerlei Kurzweiligem aus den Amtsstuben der ökofundamentalistischen Lindscheid-Behörde einlullen.

Nun muss man wissen, dass bei der letzten Offenlegung des Regionalplanentwurfs etwa 25.000 EinsprĂŒche bei den Sachbeabeiter*Innen des Öko RP eingingen - im Wesentlichen EinsprĂŒche gegen die Ausweisung von FlĂ€chen fĂŒr Windindustrieanlagen! Im jetzt vorliegenden Entwurf wurde jedoch so gut wie keiner der EinsprĂŒche berĂŒcksichtigt.

Das zeigt das DemokratieverstĂ€ndnis grĂŒner Politik: Demokratie immer nur dann, wenn sie den eigenen ideologischen Wahn bestĂ€tigt. Ansonsten Eingang bestĂ€tigen, abheften und vergessen.

Die armen WĂŒrstchen des „BĂŒrgerforums Energieland Hessen“, so nennt sich der staatstragende Propagandatrupp, mĂŒssen diese Farce nun schön lĂŒgen. Al Wazirs MĂ€rchenstunde! Wobei man als MĂ€rchenonkel im Odenwald doch eher seinen Handdackel Bouffi erwarten wĂŒrde!

Was das Ganze bringen soll, ist unklar. Die BI’s sind ohnehin besser informiert und in der komplexen Thematik wesentlich fachkundiger aufgestellt, als die Sachbearbeiter*Innen in den Ministerien.

Schwer zu glauben, dass sich Profis aus Wirtschaft und Wissenschaft von den typischen GrĂŒnInn*en, wie sie in den letzten Jahren in die Ministerien gespĂŒlt wurden, ĂŒberzeugen lassen. Da vertraut man doch lieber Fachleuten, statt Erzieher*Innen, Soziologen, Pfarrern und Hausfrauen!

Zielgruppe könnten allenfalls OdenwĂ€lder Gymnasiallehrer*Innen sein! Da diese in ihrer Parallelwelt aber ohnehin weitgehend schon vergrĂŒnt sind, bedarf es keiner Regierungspropaganda mehr. Das Ganze ist also wieder einmal rausgeschmissenes Geld.

Nun soll an dieser Stelle nicht immer nur ĂŒber die GrĂŒnen*Innen hergezogen werden. Die hessische Energiepolitik ist schließlich von der CDU durchgesetzt worden und es war Bouffier, der den grĂŒnen Schwachsinn erst ermöglicht hat.

Auch im aktuellen Koalitionsvertrag hat sich die CDU in allen Punkten von GrĂŒn ĂŒber den Tisch ziehen lassen. Nicht einmal ein Rausschmiss der grĂŒnen Lindscheid lĂ€sst sich als Positivum verzeichnen. So geht die Farce weiter und man darf sich auf die grĂŒne MĂ€rchenstunde am Mittwoch freuen. Leider mit ohne Bouffi, der muss in seinem Körbchen bei Tarek bleiben.