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Kreis Bergstraße hat zwei weitere Schulen mit Solaranlagen ausgestattet

Landrat Christian Engelhardt hat gemeinsam mit dem Gesch√§ftsf√ľhrer der Servicegesellschaft Kreis Bergstra√üe, Marc Colin (2.v.li.), Sebastian Beiwinkel (links) und Marc Schmiedel (2.v.re.) von der ausf√ľhrenden Firma PBS Energie GmbH sowie dem Schulleiter der EBS, Christian Mang (rechts), und dem stellvertretenden Schulleiter des √úWGs, Ekkehard M√ľller (3.v.re.), die PV-Anlagen in Betrieb genommen. Foto: Pressedienst Bergstra√üe

√úberwald-Gymnasium und Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach nutzen erneuerbare Energie

BERGSTRASSE / WALD-MICHELBACH. - Sowohl das √úberwald-Gymnasium (√úWG), als auch die Eugen-Bachmann-Schule (EBS) in Wald-Michelbach sind seit November mit Solaranlagen ausgestattet.

Diese konnten nun in Betrieb genommen werden. Die beiden weiterf√ľhrenden Schulen wurden jeweils mit 99-Kilowatt-Peak-Anlagen versehen und erzeugen ab sofort ihren eigenen Strom f√ľr die Schulgeb√§ude.

‚ÄěDie Installation von Solaranlagen auf den kreiseigenen D√§chern ist eine Ma√ünahme aus dem Klimaschutzkonzept des Kreises und verfolgt das Ziel, die Stromkosten zu senken und die Geb√§ude nachhaltig zu bewirtschaften.

Die Einbindung der Schulgemeinden hat einen weiteren positiven Faktor, denn die Kinder k√∂nnen den Betrieb der Solaranlagen p√§dagogisch begleiten und gleichzeitig wird das Bewusstsein f√ľr den eigenen Energieverbrauch gef√∂rdert‚Äú, berichtet Landrat Christian Engelhardt bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Der Schulleiter der Eugen-Bachmann-Schule, Christian Mang, und der stellvertretende Schulleiter des √úberwald-Gymnasiums, Ekkehard M√ľller, sind sich einig dar√ľber, dass die Ausstattung der Schulen mit erneuerbarer Energie nicht nur wirtschaftlicher ist als der Bezug von herk√∂mmlichen Strom, sondern die Besch√§ftigung damit eine wertvolle Erg√§nzung f√ľr  Unterrichtseinheiten sein kann.

Die verantwortliche Servicegesellschaft Kreis Bergstraße gGmbH installierte in diesem Jahr bereits acht Photovoltaik-Anlagen auf den kreiseigenen Schuldächern.

Im nächsten Jahr sind weitere 14 Installationen im gesamten Kreisgebiet geplant, die eine Stromproduktion von rund 823.900 Kilowattstunden pro Jahr erreichen können.

‚ÄěDie Anlagengr√∂√üe variiert nach den vorhandenen Gegebenheiten an den Schulen und wird daher individuell durch die Servicegesellschaft bewertet sowie umgesetzt‚Äú, erkl√§rt der Gesch√§ftsf√ľhrer Marc Colin.

Die geplanten Anlagen k√∂nnten durch die erwartete Produktion von knapp 1,4 Millionen Kilowattstunden den durchschnittlichen Verbrauch von 465 Haushalten abdecken.