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Neues Führungsteam für die Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße

FÜHRUNGSTEAM: Dr. Wolfgang Armbruster (Mitte) leitet die Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße, als Stellvertreter steht ihm Dr. Markus Kellert (links) zur Seite. Die Unfallchirurgie arbeitet am Kreiskrankenhaus unter einem gemeinsamen Dach mit der Orthopädie. Chefarzt der Fachabteilung ist Privatdozent Dr. Peter Arnold (rechts). Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße (KKB) / Thomas J. Zelinger

Medizin vor Ort: Dr. Wolfgang Armbruster übernimmt Leitung, Dr. Markus Kellert ist Stellvertreter + + + Gut aufgestellt für Notfallversorgung von Patienten aus dem Kreisgebiet und der Umgebung

KREIS BERGSTRASSE / HEPPENHEIM. - Karambolage auf der Autobahn, Sturz im Haushalt oder beim Sport, Fraktur beim Arbeiten oder Spielen. Die Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße ist an vielen Stellen gefordert. Jetzt ist die Spitze des Teams neu formiert worden.

Dr. Wolfgang Armbruster hat die Sektionsleitung übernommen. Als Stellvertreter arbeitet Dr. Markus Kellert mit ihm in führender Position. Die Oberarztstellen waren neu zu besetzen, nachdem die Vorgänger in den Ruhestand gegangen sind, respektive das Krankenhaus verlassen haben.

Unter dem gemeinsamen Dach der Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten an der Klinik in Heppenheim 15 Ärzte, als Chefarzt verantwortet Privatdozent Dr. Peter Arnold den Bereich. Dr. Armbruster ist als Leitender Oberarzt in der Abteilung.

Der Achtunddreißigjährige wechselte vor wenigen Wochen aus einer in der Region benachbarten Klinik ans Kreiskrankenhaus. Hier ist der Arzt mit der Zusatzqualifikation „Spezielle Unfallchirurgie“ auch in der Position eines sogenannten D-Arztes (Durchgangsarzt) tätig. Als solcher hat er die Zulassung zur Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen.

Der zwei Jahre jüngere Dr. Kellert arbeitet seit Jahresbeginn als Oberarzt in Heppenheim, hat gleichfalls die Zusatzqualifikation „Spezielle Unfallchirurgie“ und war zuvor an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen tätig.

Die Mediziner bringen umfassende Erfahrung in ihre Arbeit am Kreiskrankenhaus ein. Beide waren nach dem Studium, Dr. Armbruster in Heidelberg, Dr. Kellert in Göttingen, an mehreren Krankenhäusern, unter anderem der Universitätsklinik Göttingen, Universitätsklinik Heidelberg und der Berufsgenossenschenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen beschäftigt.

Dabei kreuzte sich ihr Weg in der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Unfallklinik Ludwigshafen wo beide langjährige Erfahrung in der Behandlung unfallverletzter Patienten und Folgezuständen nach Unfällen sammeln konnten. „Das ist eine gute Basis für unser gemeinsames Wirken hier in Heppenheim“, so Dr. Armbruster.

Das Kreiskrankenhaus hat seit jeher in der Notfall- und Unfallversorgung für die Region des Kreises Bergstraße und über die Landesgrenzen hinaus eine zentrale Bedeutung. Arbeitsweise und Gerätetechnologie des seit 2013 zum Heidelberger Universitätsklinikum gehörenden Hauses sind an internationalen Standards ausgerichtet und lassen auch in der Unfallchirurgie die Behandlung aller Verletzungsgrade bis hin zu Schwerstverletzen rund um die Uhr zu.

Das Kreiskrankenhaus ist seit Jahren als lokales Traumazentrum zertifiziert. In der Ambulanz wie im Schockraum und im OP ist das Team gleichermaßen präsent.

„Wir freuen uns, hier in Heppenheim eine hervorragend aufgestellte Unfallchirurgie vorzufinden. Mit unserer Arbeit wollen wir an das über Jahre am Standort Geschaffene und Bewährte anknüpfen. Zugleich ist es unser Ziel, den Bereich weiter auszubauen“, betont Dr. Armbruster.

Unter anderem besteht auch die kindertraumatologische Expertise, die er und Dr. Kellert mitbringen. Beide Ärzte fühlen sich im Haus angekommen und gut aufgenommen. „Wir erleben hier ein kompetentes, motiviertes und engagiertes Team, mit dem wir kommende Entwicklungen in der Unfallchirurgie umsetzen werden, um im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung die Bedeutung des Hauses weiter zu stärken“, sagt Dr. Kellert.

Von der Generalsanierung des Krankenhauses, die kürzlich begonnen wurde, wird auch die Unfallchirurgie profitieren. Neue Räume, neue Wegführungen ermöglichen eine strukturelle Optimierung von Abläufen.

Chefarzt PD Dr. Arnold zeigt sich zufrieden mit der neuen Konstellation an der Spitze der Unfallchirurgie: „Wir haben hier zwei Kollegen zusammengebracht, die umfassendes Fachwissen in die tägliche Arbeit aber auch in längerfristige Entwicklungen zum Wohl der Patienten einbringen und die sich menschlich wunderbar ins Team einfügen. Ich freue mich auf das Miteinander.“

Die früher getrennten Fachabteilungen Unfallchirurgie und Orthopädie des Hauses arbeiten seit neun Jahren organisatorisch zusammen. Die rasante Weiterentwicklung beider Bereiche und die Möglichkeit, in der Patientenbehandlung Synergien in Diagnose und Therapie zu nutzen waren ausschlaggebend für das Schaffen der heute bestehenden Strukturen.

Eine wichtige und richtige Weichenstellung wie sich gezeigt hat. Eine gute Voraussetzung auch für die Arbeit von Dr. Armbruster und Dr. Kellert. Darüber herrscht Einigkeit bei allen Verantwortlichen.

Das Kreiskrankenhaus im Internet: www.kkh-bergstrasse.de