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Hitze im Kreis Bergstraße: So lassen sich hohe Temperaturen gut ertragen

Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße gibt Verhaltenstipps bei sommerlicher Hitze

KREIS BERGSTRASSE. - Bereits im FrĂŒhling gab es in diesem Jahr Rekordtemperaturen und auch die kommenden Tage sollen sommerlich heiß werden. Vielen macht die Hitze zu schaffen. Die einen leiden unter starkem Schwitzen, andere klagen ĂŒber Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder KonzentrationsschwĂ€che.

Gesundheitsdezernentin und Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz: „Besonders Ältere und chronisch Kranke, sowie Kleinkinder sind nach dem Verlust von FlĂŒssigkeit und Salzen bei den hohen Temperaturen gefĂ€hrdet. Um die Auswirkungen auf die Gesundheit so niedrig wie möglich zu halten, haben wir einige Hinweise und Tipps fĂŒr heiße Tage zusammengestellt.“

Darauf sollte man bei Hitze achten:

- Viel trinken: An heißen Tagen soll man viel trinken. Dabei sollten alkoholische GetrĂ€nke vermieden und stattdessen Mineralwasser, KrĂ€uter- und FrĂŒchtetees in Zimmertemperatur aufgenommen werden. Die FlĂŒssigkeitszufuhr sollte fĂŒr Herz- und Nierengesunde circa 2-3 Liter pro Tag betragen.

- Frische Salate sowie FrĂŒchte und GemĂŒsesuppen tragen zur FlĂŒssigkeits- und Mineralstoffaufnahme bei.

- Die RĂ€ume sollten durch (Außen)-Jalousien vor Sonneneinstrahlung geschĂŒtzt und am besten morgens bzw. abends gelĂŒftet werden. Wenn möglich, sind alle wĂ€rmeproduzierenden GerĂ€te abzuschalten.

- Im Freien ist unbedingt auf eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutz der Haut zu achten. Am besten sucht man schattige PlÀtze auf.

- LÀngere Aufenthalte in geparkten Autos sind gefÀhrlich.

- AbkĂŒhlung lĂ€sst sich zudem durch feuchte Kompressen auf Stirn und Nacken sowie lauwarme Duschen erzielen.

Bei Hitze ist auch auf die Einhaltung der Hygiene im Umgang mit Nahrungsmitteln zu achten, um Infektionen unter anderem mit Salmonellen zu vermeiden. Salmonellen sind Ă€ußerst ĂŒberlebensfĂ€hig, lassen sich z.B. durch Einfrieren von Speisen nicht abtöten.

Daher ist es angeraten, Lebensmittel, die reich an Wasser bzw. Eiweiß sind, im KĂŒhlschrank aufzubewahren. Die Garzeit sollte mindestens 10 Minuten bei ĂŒber 70°C betragen. Zudem liegt ein besonderes Augenmerk auf der HĂ€ndehygiene.

„Sollten Sie weitere Fragen zum Umgang mit Hitze oder zu Salmonellen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an das Kreisgesundheitsamt“, empfiehlt die Erste Kreisbeigeordnete.