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Neuer Vorstand der SPD Bergstraße konstituiert sich

Der neue Vorstand des SPD-Unterbezirks SPD Bergstraße mit dem Vorsitzenden Marius Schmidt (3. von links) und seinen Stellvertretenden Philipp Ofenloch, Josefine Koebe, Karin Hartmann und Sven Wingerter (von rechts nach links) sowie Pressesprecherin Dorothea Liesenberg (links) konstituierte sich. Foto: Pressedienst SPD Bergstraße

Der frisch gewählte Unterbezirksvorstand fordert bei seiner ersten Sitzung die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Kreis

HEPPENHEIM. - Am vergangenen Freitag konstituierte sich der neue Vorstand der SPD Bergstraße.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Entwicklungen und Strukturen der Partei im Kreis und die Umsetzung der Instanbulkonvention zur Verh√ľtung und Bek√§mpfung von Gewalt gegen Frauen und h√§uslicher Gewalt.

‚ÄěDie Kommunalwahl und die Bundestagswahl haben in diesem Jahr viel Energien und Zeit in Anspruch genommen‚Äú, so der wiedergew√§hlte Vorstandsvorsitzender Marius Schmidt. ‚ÄěWir wollen daher die kommenden Monate nutzen, um Ideen und Konzepte, die wir teils schon vorbereitet haben, anzugehen.

Uns ist es wichtig dabei zu schauen, wie die Bed√ľrfnisse unserer Ortsvereine sind und wie wir als Kreisvorstand unterst√ľtzen k√∂nnen.‚Äú So wird eine Neuauflage der Kommunalakademie geplant und das Seminarprogramm ausgearbeitet.

‚ÄěDiese war 2019 erfolgreich und wir konnten Mandatstr√§ger und jene, die es werden wollen, auf die Arbeit in den kommunalen Gremien vorbereiten.‚Äú Dabei standen Mitgliedern und Interessierten Workshops zu Themen der Kommunalpolitik, Medienarbeit oder Rhetorik offen.

‚ÄěWenn ich mir anschaue, wie viele neue Gesichter und engagierte Mitglieder in den Ortsvereinen, in den kommunalen Gremien oder auch im Unterbezirksvorstand sind, dann haben sich unsere Anstrengungen gelohnt. Da m√ľssen wir ansetzen und weitermachen.‚Äú

K√ľnftig sollen Ma√ünahmen zur Modernisierung der Partei und konkrete Angebote weitere Veranstaltungsformate f√ľr Mitglieder, Interessierte und √Ėffentlichkeit erarbeitet werden.

Wichtig sei weiterhin die Sichtbarkeit der Sozialdemokraten vor Ort auch außerhalb von Wahlkämpfen sowie die Weiterbildung der Mitglieder.

Die Verh√ľtung und Bek√§mpfung von Gewalt gegen Frauen und h√§usliche Gewalt sei eine wichtige Aufgabe. Deutschland hat das internationale √úbereinkommen des Europarats zur Verh√ľtung und zur Bek√§mpfung von Gewalt gegen Frauen und h√§usliche Gewalt (sog. Istanbul-Konvention) ratifiziert, das vor zwei Jahren am 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft getreten ist.

Auch die Hessische Landesregierung hat sich die Umsetzung der Istanbul Konvention im Koalitionsvertrag zu Ziel gesetzt. Entsprechend ist der Kreis in der Verpflichtung Hilfesysteme f√ľr Opfer anzubieten.

Die Sozialdemokraten wollen daher wissen, welche in der Istanbul-Konvention vorgesehenen Maßnahmen, die im kommunalen Verantwortungsbereich liegen, im Kreis bereits umgesetzt wurden und welche Ziele der Konvention erreicht wurden und welche noch nicht.

Festgestellte L√ľcken und Anpassungsbedarfe bei den Ma√ünahmen sollen werden und finanzielle F√∂rderm√∂glichkeiten mit dem Land abgestimmt werden.

Gerade während der Corona-Pandemie wurde allgemein vermutet, dass Frauen und Kinder unter häuslicher Gewalt stärker leiden könnten. Doch da nicht alle Opfer Anzeige erstatten oder Hilfsangebote nutzen, blieb die tatsächliche Dimension im Dunkeln.

Auf dem Parteitag am 6. November in Wald-Michelbach wurde der Vorstand des Unterbezirks Bergstraße neu gewählt. Mit 97,6 Prozent wurde der bisherige Vorsitzende Marius Schmidt wiedergewählt.

Seine StellvertreterInnen sind Philipp Ofenloch, Karin Hartmann, Josefine Koebe und Sven Wingerter. Kassenwart Reimund Strauch, Schriftf√ľhrer Gerhard Herbert und Pressesprecherin Dorothea Liesenberg erhielten erneut das Vertrauen der Delegierten.

Dem Vorstand geh√∂ren 16 Beisitzer:innen an: Karsten Krug, Susanne Boor, Norbert Schmitt, Dr. Julia Hamm, Marlene Pfeifer, Dr. Sascha Weber, Michael Helbig, Hilde Kille, Michael Kosbau, Andreas D√∂rsam, Jens Klingler, Silke L√ľderwald, Olivia Kr√§mer, Simone Reiners, Petra Brandt und Nils Burkhoff.