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Kreis stattete Bergsträßer Schulen mit weiteren iPads aus

Als eine der ersten Schulen erhielt die Schlossbergschule in Bensheim-Auerbach die iPads für ihre Schülerinnen und Schüler. Bei dem frohen Anlass mit dabei: Johannes Kühn (Technischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft des Kreises), die kommissarische Schulleiterin der Schlossbergschule Solveig Hofmann, Landrat Christian Engelhardt sowie Thomas Jakob vom Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft (von links). Foto: Pressedienst Bergstraße

1.400 Geräte an Grund- und Förderschulen geliefert + + + Schulungsseminaren für Lehrende und IT-Beauftragte

BERGSTRASSE / AUERBACH. - „Die Digitalisierung unserer Schulen und des Unterrichts dort stellt eine absolute Notwendigkeit dar.

Der Kreis treibt dies bereits seit Jahren mit viel personellem und finanziellen Einsatz erfolgreich voran“, betont der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt.

So hat der Kreis den Bergsträßer Schulen beispielweise zuletzt seit Beginn der Coronavirus-Pandemie insgesamt 5.000 PCs zur Verfügung gestellt – unter anderem für das home-schooling.

Denn 3.200 notebooks davon konnten durch Schülerinnen und Schülern genutzt werden, die zuhause technisch nicht ausreichend für den Distanzunterricht ausgestattet waren.

Nun hat der Kreis Bergstraße noch einmal nachgelegt und 1.400 iPads an die Grund- und Förderschulen im Kreis geliefert. Jede dieser Schulen erhält einen Klassensatz von 25 Geräten, inklusive Zubehör sowie zwei Aufbewahrungskoffer.

Diese Rollkoffer sind zum einen als sicheres Transportmittel innerhalb der Schule gedacht, sie enthalten darüber hinaus jedoch auch die Möglichkeit, mobiles W-LAN zu nutzen, ein integriertes Lademanagement-System sowie die technische Ausstattung, um beispielsweise automatische Updates vorzunehmen.

„Damit stellen wir sicher, dass der Aufwand zur Nutzung der iPads für die Lehrenden so gering wie möglich ist“, so Engelhardt. Im Bedarfsfall könnten Schülerinnen und Schülern die Geräte auch zum Arbeiten mit nach Hause nehmen.

Um über diese Geräte, ihre Handhabung und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht detailliert zu informieren, führt der Kreis gesonderte Schulungen für die Lehrenden sowie für die IT-Beauftragten der Grund- und Förderschulen durch.

Die Kosten für Geräte und entsprechende Schulungen belaufen sich auf insgesamt 940.000 Euro. Sie werden unter anderem über das Förderprogramm „Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler“ von Bund und Ländern finanziert.

Landrat Engelhardt dankte allen Projekt-Beteiligten für ihren Einsatz: „Dank dieses Projekts sind wir wieder einen großen Schritt auf dem Weg der Digitalisierung unserer Schulen vorangekommen und können nun den Jüngsten erste, sehr intuitive Computer-Anwendungen im Rahmen des Schulunterrichts ermöglichen.“