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Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße

Höchst: Zahlreiche Bußgelder und Fahrverbote drohen

MÖRFELDEN-WALLDORF / HÖCHST. - Zusammen mit EinsatzkrĂ€ften der Hessischen Bereitschaftspolizei haben Beamte der Verkehrsinspektion am gestrigen Dienstag, 26. Mai, Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 486 bei Mörfelden sowie auf der Bundesstraße 26 bei Höchst im Odenwald durchgefĂŒhrt.

Zwischen 12 Uhr und etwa 17.30 Uhr hatten es die Polizisten insbesondere auf zu schnelle Verkehrsteilnehmer abgesehen.

Bei Mörfelden ĂŒberprĂŒften die PolizeikrĂ€fte die Geschwindigkeit von insgesamt Fahrzeugen, wovon 65 zu schnell unterwegs waren. FĂŒr 42 Fahrer hat die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h an dieser Örtlichkeit ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg zur Folge.

Ein mehrwöchiges Fahrverbot kommt zudem auf 20 von ihnen zu, da sie mehr als 26 km/h zu schnell waren. UnrĂŒhmliche Spitzenreiterin war eine 54 Jahre alte Frau, die mit 127 km/h ertappt wurde. Sie muss mit 240 Euro Bußgeld, einem Punkt im Fahreignungsregister sowie einem Monat
ohne FĂŒhrerschein rechnen.

Ein gestoppter FahrzeugfĂŒhrer muss sich zudem in einem Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Er hĂ€ndigte einen portugiesischen FĂŒhrerschein bei der Kontrolle aus. Da er jedoch schon seit lĂ€ngerem in Deutschland wohnt, hat dieser keine GĂŒltigkeit
mehr.

In der „Bienenhauskurve“ bei Höchst nahmen die EinsatzkrĂ€fte insgesamt 1.368 Verkehrsteilnehmer ins Visier. Bei 81 wurde eine GeschwindigkeitsĂŒberschreitung festgestellt, gegen 13 Fahrer leiteten die Polizisten ein Bußgeldverfahren ein, was auch Punkte in Flensburg zur Folge hat.

Sieben Autofahrer sowie zwei Motorradfahrer mĂŒssen sich zudem auf ein Fahrverbot einstellen, da sie deutlich zu schnell als die erlaubten 70 km/h unterwegs waren. Ein Biker hatte 110 km/h auf dem Tacho, ein Autofahrer 104 km/h.

Bei vier gestoppten und kontrollierten Fahrzeugen entdeckten die Beamten zudem technische VerĂ€nderungen, unter anderem unzulĂ€ssige Fahrwerke und Abgasanlage sowie VerstĂ¶ĂŸe gegen die Beleuchtungsvorschriften. Dies fĂŒhrte zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

In einem Fall waren die MĂ€ngel so gravierend, dass das Kennzeichen und der Fahrzeugschein sichergestellt wurden und der Wagen einem SachverstĂ€ndigen vorgefĂŒhrt werden muss.