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Jobcenter setzen verstärkt auf digitale Zukunft

Hessen: Kommunale Jobcenter starten mit digitaler Innovationswerkstatt + + + Kreis Bergstra√üe an Entwicklung von ‚Äěmodernem Werkzeugkoffer‚Äú beteiligt

BERGSTRASSE. - Der Arbeitskreis der 16 Hessischen Kommunalen Jobcenter, in dem auch der Kreis Bergstraße aktiv ist, will eine gemeinsame digitale Innovationswerkstatt entwickeln.

Ein entsprechender Förderantrag, der von den Jobcentern des Kreises Bergstraße, Fulda, Offenbach, Groß-Gerau und des Main-Taunus erarbeitet wurde, ist bereits durch das Land Hessen genehmigt worden.

In der Innovationswerkstatt sollen Themen, die einen direkten Nutzen f√ľr Kunden oder auch Mitarbeitende der Kommunalen Jobcenter (KJC) entfalten, gepr√ľft, entwickelt und umgesetzt werden.

Eine wohl√ľberlegte konzeptionelle Ausrichtung und Methodik sollen den Erfolg des Projektes sicherstellen. Unterst√ľtzt durch die Mittel aus dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget des Hessischen Ministeriums f√ľr Soziales und Integration (HMSI) streben die Kommunalen Jobcenter die bundesweite Vorreiterrolle beim wichtigen Thema ‚ÄěDigitale Kompetenz‚Äú f√ľr ihren Kundenkreis sowie f√ľr die Mitarbeiterschaft an.

‚ÄěEs gibt bereits zahlreiche Ideen und Themen, die in diesem Zusammenhang realisiert werden k√∂nnen‚Äú, so √§u√üert sich die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, die unter anderem f√ľr das Kommunale Jobcenter des Kreises zust√§ndig ist, von dem Vorhaben begeistert.

Dazu verr√§t sie erste Beispiele: ‚ÄěVideokommunikation, die Nutzung von Social Media bei der Ansprache Jugendlicher, die Nutzung von digitaler Medien zur Grundbildung, auch √ľber `Erkl√§r-Videos` und vieles mehr.

Die Innovationswerkstatt der KJC wird uns bei der Digitalisierung unseres ohnehin schon digitalen, papierlosen Jobcenters noch weiter voranbringen und Mitarbeitenden und Kunden quasi einen modernen, gut gef√ľllten Werkzeugkoffer f√ľr ihre T√§tigkeit im Jobcenter an die Hand geben.‚Äú

F√ľr die Erfolgsf√§higkeit der Digitalisierungswerkstatt sei allerdings w√§hrend der Entwicklung der digitalen L√∂sungen die Einbeziehung sowohl der Mitarbeiterschaft als auch die der SGB-II-Kundinnen und -Kunden von entscheidender Bedeutung, so Stolz.

Auch die Akteure selbst sind √ľberzeugt, dass auf diesem Wege die Akzeptanz und Kompetenz f√ľr neue digitale Formen der Interaktion und Zusammenarbeit gezielt gef√∂rdert werden.

Ebenso k√∂nnen die konkreten Bed√ľrfnisse beider Parteien bei der Entwicklung mit einflie√üen und ber√ľcksichtigt werden.

Die Innovationswerkstatt soll dabei bewusst auch au√üerhalb der origin√§ren Strukturen stattfinden beziehungsweise umgesetzt werden, um Mitarbeiter*innen wie auch Kund*innen eine m√∂glichst kreative und ‚Äěunvoreingenommene‚Äú Form der Zusammenarbeit zu erm√∂glichen.

R√§umlichkeiten, in denen aktuell Werkakademien der KJC durchgef√ľhrt werden, k√∂nnten hierf√ľr genutzt werden und w√§ren in der Regel bereits mit entsprechendem technischem Equipment ausgestattet.

Ebenso werden die Kommunalen Spitzenverb√§nde ihre R√§umlichkeiten einbringen und auch die KJC selbst weitere geeignete R√§ume in ihren H√§usern zur Verf√ľgung stellen.

Dar√ľber hinaus wird daf√ľr Sorge getragen werden, dass im Rahmen des Projektes n√∂tige IT-Expertise vorhanden ist. F√ľr bestimmte Fachaspekte, zu denen nicht √ľberall eine vertiefte Expertise in den KJC vorliegt (wie m√∂glicherweise zur Methodik des Design-Thinking, die hier eingesetzt werden soll), sollen Berater hinzugezogen werden.

Auch f√ľr besondere technische Aspekte, wie Funktionalit√§ten oder √§hnlichen Details, wird externes Know-How eingeholt. Inhalte und Themen, die in der Innovationswerkstatt bearbeitet werden sollen, g√§be es zur Gen√ľge, hei√üt es auch dem Arbeitskreis.